Fredmans Episteln, Nr. 32

An Vater Mowitz, da er ihn mit einem Schiff vergleicht.

Ha! ohne Glas siehst du aus, du Canaille,
wie ein morsches Schiff auf Wogen, ohne Flagg, Fin.
ohne Compasse und im brausenden Schwalle,
ausgeplündert und gestrandet, wie ein Wrack.
Bogen, das ist der Mast, der ’s Schifflein führet,
Halstuch der Wimpel, Hemd das Segel, mon frère!
Klippe und Schär
Kaschemmen auf dem Meer. D.C.

Just wie ein Frachtschiff, das stampft in den Wogen
auf- und abgetrieben, luvst und gierst du an, Fin.
suchend in tausenden Winkeln und Bogen
frisch Proviant und Fässer, Tonnen, Raub und Fang.
Ich bin Neptun, der Wog und Segel rühret,
und Liljans Krug als Hafenplatz gewinn;
mit Krügerin
als Walfisch mittendrin. D.C.

Lustig Pläsier! Ich will scherzen, nicht höhnen.
Hier hast du dein Glas. Leg ab, die Brise weht! Fin.
Such deine Gruft! Hör die Totenglocke tönen,
da dein Branntweinkutter endlich untergeht.
Bacchus als Reeder Schiff und Fracht gebühret,
Engel die Seele bergen flugs auf seinen Wink.
Zur Tiefe sink,
und zum Valete trink! D.C.