Nr.  35

Vater Noah, Vater Noah
war ein Ehrenmann. :||:
Kaum der Arch’ entstiegen,
fing er an zu pflügen,
pflanzte Reben, pflanzte Reben.
Ja, so fing es an.

Noah rudert’, Noah rudert’
aus der alten Arch’, :||:
kaufte sich Boutellen,
die man kann bestellen,
um zu trinken, um zu trinken,
hier bei uns im Park.

Er wohl wußte, er wohl wußte,
daß die Menschen sei’n :||:
durstig von Natur aus
wie all Kreatur auch.
Darum hat er, darum hat er
angepflanzt den Wein.

Mutter Noah, Mutter Noah
war ’ne Ehrenfrau, :||:
gab dem Mann sein Säftchen.
Hätt’ ich so ein Mädchen,
führte ich sie, führte ich sie
zum Altar als Braut.

Niemals sprach sie, niemals sprach sie:
Lieber Mann, na, na, :||:
weg mit den Karaffen!
Nein, den einen Affen
nach dem andern, nach dem andern
gönnte sie ihm, ja!

Vater Noah, Vater Noah
hatte eignes Haar, :||:
Spitzbart, Kinn gar mächtig,
Wangen rot und prächtig,
trank zum Grunde, trank zum Grunde,
prosit und hurra!

Da war’s lustig, da war’s lustig,
auf der grünen Erd’. :||:
Man bekam das Beste,
keine durst’gen Gäste
saßen glotzend, saßen glotzend,
je bei Tisch und Herd.

Und kein Trinkspruch, und kein Trinkspruch
machte da Beschwer, :||:
es gab nicht die Lehre:
Ich habe die Ehre!
Nein, zum Grunde, nein, zum Grunde,
trank man aus – seht her!