
Diese in loser Folge erscheinende Studienreihe wird von der Deutschen Bellman- Gesellschaft herausgegeben. Sie will dazu beitragen, die Kenntnis von Bellmans Leben und Werk in Deutschland zu verbreiten und zu verbreitern. Die Beiträge in diesem Heft haben die Person des Dichters im Fokus.
Magnus von Platen
schreibt in seiner Einführung zu Bellmans Lebensbericht:
Ich glaube, daß Bellman der Gefangene seines poetischen Universums war,
eingeschlossen in einer inneren Welt von Melodien, Gesichten, Einfällen und Possen,
Reimkaskaden und Versfragmenten.
Klaus-Rüdiger Utschick
präsentiert Äußerungen von Bellman über sich und in
eigener Sache. Hier begegnet uns der Dichter unmittelbar als
mitfühlender und leidender, als zürnender und hoffender Mensch. Zeichnungen von
Bellmans eigener Hand ergänzen die Vers- und Prosazeilen.
Hans Ritte
setzt sich mit Bellman im Zusammenhang mit Geselligkeit
und Gesellschaft im Stockholm des ausgehenden 18. Jahrhunderts
auseinander und zeigt in einem weiteren Beitrag, daß <Bellman
und die deutsche Literatur manche Parallelen aufweisen und sich wechselseitig
beeinflußt haben. Mit Zeichnungen des Verfassers.
Søren Sørensen
Ist es je vorgekommen, daß Shakespeare mit Hamlet gleichgesetzt worden ist? Wurde
Goethe je mit Faust in einen Topf geworfen? Aber Bellman und Fredman sind zweihundert
Jahre lang unaufhörlich miteinander verwechselt worden. Der Beitrag über Eine 200jährige Verwechslungskomödie ist
mit Zeichnungen des Verfassers illustriert.